Die Klassische Massage verfügt über fünf Handgriffe, die aufgrund ihrer Wirkung
in den unterschiedlichen Phasen einer Massage angewendet werden.
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Effleurage (Streichung; von frz. effleurer „flüchtig berühren“)
Die Streichung ist der angenehmste und entspannendste Handgriff der Massage.
Sie wird vor allem am Anfang zum Verteilen des Öls (oder der Creme) eingesetzt
und um die Haut des Patienten an die Hand des Therapeuten zu gewöhnen.
Während der Behandlung dient sie als Erholungspause zwischen den stärkeren
Griffen. Zum Abschluss der Massage wird die Streichung zur Entspannung der
gestressten Muskulatur und Erholung für den Patienten angewendet. Der
Rücken des Patienten kann nach der Massage mit Einreibealkohol unter
schnellen Streichungen eingerieben werden. Das lockert die Muskulatur und
verhindert die Entzündung der Haarwurzel.
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Petrissage (Knetung, Walkung; von frz. pétrir „(durch)kneten“)
Haut und Muskulatur werden entweder zwischen Daumen, Zeige- und
Mittelfinger oder mit der ganzen Hand/beiden Händen gefasst und geknetet bzw.
gewalkt. Bei der Knetung wird die Wirkung auf die Muskulatur von den Händen
des Therapeuten erzeugt, bei der Walkung geschieht dies durch den Druck des
Muskels auf die darunter liegenden Knochen. Beide Griffe werden vor allem
verwendet, um Verspannungen zu lösen. Sie wirken auf die
Muskulatur und das Unterhautbindegewebe, und verbessern
die Durchblutung.